Degenfeld

Gelb
Gelb

GEWANDERT AM 26.08.2015

Ein schöner Parkplatz befindet sich an der Kalte-Feld-Halle und bereits um 8.35 Uhr marschierten wir los. Durch die Glasklinge ging es gemächlich bergan, begleitet vom rauschenden Glasenbach. Bei noch etwas kühlen Temperaturen wanderten wir an Fischweihern vorbei und erreichten nach einem steileren und steinigen Wegstück die Quelle des Glasenbachs. Wir erfrischten uns an dem eiskalten Wasser, das genügsam aus einem Wasserrohr herausfloß. Auf der Anhöhe angelangt, folgten wir dem breiten Weg nach links und nach einer Weile gemütlichen Schlenderns suchten wir die Abzweigung zum Bernhardus.

Quelle Glasbach
Quelle vom Glasenbach
Bernharduskapelle
Bernharduskapelle

Nach einem kurzen Irrweg fanden wir den passenden Weg und erreichten um 10.35 Uhr den Bernhardus (775m, die Statue gibt es weiterhin nicht), die Bernharduskapelle und den Aussichtspunkt. Dort genossen wir eine grandiose Sicht auf Weiler in den Bergen und dem weiten Vorland mit Schwäbisch Gmünd und dem schwäbisch-fränkischen Umland. Wir ratschten eine ganz Weile und nach einem kurzen Gebet an der Kapelle, marschierten wir um 11.50 Uhr weiter. Der breite Weg ging nach einigen Metern in einen asphaltierten Fahrweg über, fiel nun steil ab und am Furtlepass überquerten wir die Straße. Danach ging es wieder steil bergan und um 12.20 Uhr kamen wir zum Rastplatz (tolle Aussicht ins Lautertal und nach Degenfeld) mit Bänken und Tisch oberhalb des Furtlepasses an.

Weiler in den Bergen
Weiler in den Bergen

Wir machten nun Mittag mit Leberkäs (Sonne, Gundelfingen), Brezen und Senf. Zur Nachspeise gab es heißen Kaffee aus der Thermoskanne und mangels etwas Süßem, ein Stück Breze. Es war nun 13.40 Uhr geworden als wir uns auf den Weiterweg aufmachten, dabei träumten wir schon von einem Kaffee mit Zwetschgendatschi am Franz-Keller-Haus. Inzwischen war es sehr warm geworden, fast schon heiß, als wir auf dem Weg zum Schafhaus waren. Einige junge Schafe genossen in einem umzäunten Areal ebenfalls das schöne Wetter. Kurz danach bogen wir ab zum Luginsland auf dem Hornberg. An der nagelneuen Infotafel (an um 14.15 Uhr) mit Bank und Tisch genossen wir den wunderbaren Prachtblick auf die drei Kaiserberge (Stuifen, Hohenstaufen, Hohenrechberg). Es gesellten sich noch einige Wanderer hinzu und einer ließ uns mit seinem Fernglas die Gegend beobachten. Der Stuttgarter Fernsehturm wurde so fast zum Greifen nahe, obwohl dieser doch ca. 50 Kilometer entfernt ist.

Kaiserberge: Stuifen, Hohenstaufen, Hohenrechberg
Stuifen, Hohenstaufen, Hohenrechberg
Himmelsspuren
Himmelsspuren

Bald trotteten wir weiter und kamen zum Segelflugplatz Hornberg wo nur ab und zu ein Segelflugzeug von einem Motorflugzeug in die Höhe gezogen wurden. Am Zaun entlang stiegen hinauf aufs Kalte Feld, mit 781 m der höchsten Erhebung auf der Ostalb. Wir strebten, vorbei an einem Wegweiser zum Knörzerhaus, sofort dem Franz-Keller-Haus zu (an 15.45 Uhr), aber oh weh, es gab keinen Kaffee, nur Däh (Tee) und auch keinen Kuchen. So aßen wir jeder eine heiße Rote mit Senf und Brot, dazu ein Spezi gegen den Durst. Wir ließen uns im Schatten der Bäume nieder. Da es ziemlich ruhig war, blieben wir bis 16.30 Uhr und beschlossen noch zum Knörzerhaus zu gehen, in der Hoffnung auf einen Kaffee und vielleicht auch ein Stück Zwetschgendatschi.

Bereits nach 10 Minuten erreichten wir das auf einer Höhe von 767 m gelegene Knörzerhaus. Dies ist von Mittwoch bis Sonntag von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet und es besteht auch die Möglichkeit zu Übernachten. Eine sehr freundliche Bedienung brachte für Günter einen Milchkaffee und für Ottwin einen Latte, dazu für uns beide gemeinsam ein Stück Apfelkuchen, der sehr gut schmeckte. Wir hatten noch nicht genug und so bestellte Günter nochmals einen Milchkaffee und wieder für beide ein Stück Bienenstich. Es war sehr gemütlich und so blieben wir bis 17.50 Uhr, gingen dann zurück zum Hautpweg und folgten weiterhin der Wandermarkierung mit blauem Balken. Bald kamen wir zu einer Kreuzung und es fehlte die Beschilderung: wohin jetzt? Da hin oder dort hin? So trampelten wir auf einem Grasweg bergab; bald hatten wir wieder unser Zeichen und das letzte Stück bis Degenfeld war noch ein sehr sehr steiler Teerweg. Um 18.45 Uhr marschierten wir in unseren Ausgangspukt Degenfeld ein; noch 10 Minuten durch den Ort und um 18.55 Uhr erreichten wir unser Auto wieder.

Es war eine gemütliche Wanderung mit tollen Aussichten und etliche Wanderer und Mountainbiker waren nur vom Luginsland bis zum Knörzerhaus unterwegs. Das Wetter war sonnig, ganz gut warm und teils aber sehr windig.

Wanderroute

Bildergalerie

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