Nenningen

Christental
Christental

GEWANDERT AM 03.09.2016

Um 10.15 Uhr marschierten wir vom wunderschönen Parkplatz mit einem Rast- und Spielplatz an der Christentalstraße in Nenningen ab. Auf der geteerten Christentalstraße ging es ständig bergauf. Da überholten uns andere Wanderer und Mountainbiker, von denen heute viele unterwegs waren. Wir genossen die schöne Gegend und passierten den einsam gelegenen Christentalhof. Vor diesem Hof steht eine alte und große Linde. Dann ging es noch steil bergauf zur Reiterles-Kapelle, an 11.15 Uhr.

Reiterles Kapelle
Reiterles Kapelle

Diese Kapelle ist dem heiligen Leonhard geweiht. Der heilige Leonhard ist der Pferdepatron und der Bauernherrgott. Sie steht direkt auf der Grenze zum Ostalbkreis bei Nenningen und wurde 1714 vermutlich durch einen Bauern errichtet. Sie ist ein beliebtes Ziel von Wanderern und Radfahrern. Wir verrichteten in der Kapelle ein stilles Gebet und der Günter nahm noch einen Stempel mit, den man sich in der Kapelle auf einen Flyer drucken kann. Hinter der Kapelle sind zwei Bänke, von denen man einen herrlichen Blick nach Tannweiler, hinüber zum Schönberg, zum Hohenstaufen und natürlich weit über die Schwäbische Alb hat.

Herrliche Landschaft
Schwäbische Alb
Knörzerhaus
Knörzerhaus

Dann mussten wir alle unsere Kräfte bündeln, denn es ging steil und steinig hinauf aufs Kalte Feld. Wir legten etliche Verschnaufpausen ein. Dann hatten wir von einem Felsen aus einen wunderbaren Blick und sahen die Ruine Staufeneck, Schloss Ramsberg, den Breitenstein, die Burg Teck und die Kaiserberge. Um 12.25 Uhr hatten wir den sehr steilen Aufstieg geschafft. Einige Minuten später passierten wir das Franz Keller-Haus, wo es ziemlich ruhig war. Wir schlenderten weiter. Wir wollten beim Berggasthof Knörzerhaus eine Tellersulze vertilgen, die es fast täglich gibt. Tagelang hatten wir schon von dieser Sulze geträumt. Um 13.15 Uhr waren wir dort und bestellten gleich für jeden eine Tellersulze. Die Bedienung brachte die letzten zwei. Da hatten wir Glück gehabt. Ansonsten hätten wir halt einen Wurstsalat gegessen. Wir ließen es uns schmecken und anschließend gab es noch für jeden einen Cappuccino. Bezahlt mit Trinken 26,70 Euro (30,-). Es war ruhig, man hörte nur den Fluglärm vom nahen Flugplatz Hornberg.

Verblüht

So gut gestärkt marschierten wir um 14.50 Uhr weiter, jetzt mit der Komoot-Karte. Der Günter führte uns einwandfrei, da auf der Karte alle Wege eingezeichnet waren. Auffallend in dieser einsamen Wald-Gegend ist, dass immer vereinzelt Hütten oder Häuser stehen. So sahen wir auch ein Haus mit einer sehr großen Grillstelle. Da müssen ja stattliche Feste veranstaltet werden. Wir kamen dann zur ehemaligen Bergstation Steinbühl, der ersten Doppelsesselumlaufbahn auf der Schwäbischen Alb, die im Januar 1967 in Betrieb genommen und vor ein paar Jahren stillgelegt wurde.

Ehemalige Bergstation Steinbühl
Ehemalige Bergstation Steinbühl
Skischanze Degenfeld
Skisprungschanze

Auf dem weiteren Weg fotografierten wir ein großes Steindenkmal. Dann gelangten wir auf einem steilen Teerweg bergab zu der Dreiecksbank (15.45 Uhr), die wir auf unserer Wanderung im Jahre 2010 gefunden hatten. Doch die Bank ist teilweise zerstört und alles herum ist ziemlich verwahrlost. Trotzdem genehmigten wir uns hier einen kleinen Imbiss und dazu ein Tässchen Kaffee und schauten dabei hinüber zur neuen Skisprungschanze von Degenfeld, deren Bau schon weit fortgeschritten ist. Wieder gestärkt ging es dann weiter bergab und schon gleich wieder bergauf. Das musste ja so sein. Im Wald ging es vollends hinauf zum Galgenberg, wo wir bei der Aussichtsbank um 17.15 Uhr ankamen. Die Aussicht war fantastisch. Alles lag so ruhig und friedlich unter uns, kein Krach, kein Straßenlärm, nichts, nur Stille. Wir sahen in der Ferne den Hohenstaufen und ganz hinten den Schwarzwald und unter uns den Ort Nenningen. Wir haben noch viele Aufnahmen gemacht. Gleich neben der Aussichtsbank steht eine neue große Panoramabank.

Nach 25 Minuten nahmen wir schweren Herzens Abschied von diesem herrlichen Ausblick. Ab jetzt ging es nur noch abwärts und dies auf einem steilen und sehr steinigen Weg. Da tat jeder Schritt weh, so groß waren die Steine und jeder musste aufpassen, dass er nicht stolperte oder ausrutschte. Nach einer Weile wurde der Weg zum Teerweg und wir erreichten Nenningen, unseren Ausgangspunkt wieder. Es ging noch ein Stück durch die Stadt und um 18.40 Uhr waren wir wieder am Auto.

Wanderroute

Bildergalerie

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